World Usability Day 2015 Berlin | Entwicklung und Evaluation spielerisch gestalteter Technik aus der Sicht älterer Menschen

Entwicklung und Evaluation spielerisch gestalteter Technik aus der Sicht älterer Menschen

Vor allem zwischen älteren Nutzern und den meist sehr viel jüngeren Gestaltern ist die Kluft hinsichtlich unterschiedlicher Bedürfnisse, Lebenswelten und Anforderungen besonders groß. Daher bestimmen speziell in der Zielgruppe älterer Menschen stark iterative User Centered Design-Prozesse sowie partizipative Ansätze maßgeblich den Erfolg interaktiver Technologien. Das Forschungsprojekt „Gamification of Technology for the Elderly“ widmete sich der Frage, wie spielerische Elemente durch Senioren wahrgenommen werden und ob dadurch Motivationsbarrieren und Ängste reduziert werden können. Zur Beantwortung wurden Interviews, Fokusgruppen und ein Nutzertest durchgeführt. Hierbei erwiesen sich offene Fragen und die Möglichkeit, eigene Gestaltungsideen einzubringen, als besonders vielversprechend, um Produktentwürfe für bzw. mit Senioren zu optimieren. Der Vortrag thematisiert Erfahrungen beim Einsatz nutzerzentrierter Methoden und plädiert für eine frühzeitige Teilhabe im Entwicklungsprozess.

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Michael Minge
TU Berlin

Michael Minge studierte Psychologie an der Freien Universität und Human Factors an der Technischen Universität Berlin. Ebenda promovierte er zur temporalen Dynamik des Nutzungserlebens und war daraufhin als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Graduiertenkolleg prometei (Prospektive Mensch-Technik-Interaktion) tätig. Aktuell beschäftigt er sich mit dem Einsatz spielerischer Elemente für die Zielgruppe älterer Menschen.
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TU-Profil

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Juliane Bürglen
TU Berlin

Juliane Bürglen studierte Kognitionswissenschaften an der Universität Osnabrück und Human Factors an der Technischen Universität Berlin. Sie befasste sich u. A. mit Neuropsychologischen Methoden in der Mensch-Technik-Interaktion. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie der TU Berlin und forscht zu Möglichkeiten des Spielerischen Umgangs mit Technik in der Nutzergruppe 60+.
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Dietlind Helene Cymek
TU Berlin

Dietlind Helene Cymek studierte Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg und Human Factors an der Technischen Universität Berlin. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie im Vorprojekt GaTe „Gamification of Technology for the Elderly“ des Fachgebiets für Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie der Technischen Universität Berlin.
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