World Usability Day 2015 Berlin | Mobile Werkzeuge als Sprachrohr für Endbenutzer

Mobile Werkzeuge als Sprachrohr für Endbenutzer

Die Einbindung von Benutzern in den Softwareentwicklungsprozess ist Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung von Softwaresystemen. Im Idealfall werden Benutzer über Workshops, Fragebögen, Interviews oder sogar Selbstauskünfte in frühe Phasen der Softwareentwicklung eingebunden und tragen so zur erfolgreichen Entwicklung von Softwaresystemen bei. Unser Ansatz der Anforderungsgenerierung und -sammlung fokussiert auf die situationsbezogene Erhebung von Wünschen inklusive Kontextinformation. Smartphones haben dabei das Potential, einer großen Anzahl von Benutzern zu erlauben, Anforderungen immer und überall zu kommunizieren. Im Vortrag wird eine mobile Applikation (iRequire) vorgestellt, mit der ein Benutzer eigenständig Anforderungen effizient dokumentieren kann: mit kurzen Texteingaben, anklickbaren Elementen sowie der optionalen Bild-Hochladung werden Ideen und Wünsche festgehalten. Diese können von anderen Benutzern auf einer Web-Plattform kommentiert und priorisiert werden. Im Vortrag gehen wir neben der Vorstellung unseres Ansatzes und der Tools auf eine erste Fallstudie ein: Diabetiker nutzten iRequire im Alltag, um ihre Wünsche in Bezug auf eine geplante „Diabetes-App“ zu kommunizieren.

Norbert Seyff
Norbert Seyff
Universität Zürich

Norbert Seyff studierte Informatik an der Johannes Kepler Universität in Linz, Österreich, wo er auch promovierte. Nach einem Marie-Curie Forschungsaufenthalt in London an der City University, forscht er an der Universität Zürich im Bereich Requirements Engineering. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der verstärkten Einbindung von Benutzern in den Softwareentwicklungsprozess.

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Melanie Stade
Melanie Stade
TU Berlin

Melanie Stade studierte Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und fertigte ihre Diplomarbeit zum Thema Mensch-Computer-Interaktion an. Seit 2013 ist Frau Stade an der TU Berlin als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Kognitionspsychologie und kognitive Ergonomie tätig. Hier erforscht sie die Entwicklung und Anwendung von Usability-Methoden für mobile Endgeräte.

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Jorinde Wittkugel
TU Berlin

Jorinde Wittkugel studierte Maschinenbau & Design (Schwerpunkt Produktentwicklung und Design) an der Hochschule Emden/Leer und Human Factors im Masterstudiengang an der Technischen Universität Berlin. Sie befasste sich u. A. mit Produktdesign, Digital Prototyping, Usability Engineering und User Experience. Derzeit ist sie Forschungsstudentin an der TU Berlin und untersucht den Einfluss von Virtueller Realität bei der Evaluation von Mensch-Technik-Interaktion im Fahrzeug-Cockpit. Im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelt sie App-Konzepte für die Unterstützung im Umgang mit chronischen Erkrankungen.

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